Graphic Novel vs. Comic!? – Margaret Atwood vs. Spider-Man!?

Was unterscheidet die Graphic Novel vom Comic? Und ist die Graphic Novel tatsächlich die qualitativ «bessere» Version eines Comics?

Der Begriff «Graphic Novel» kommt aus den Vereinigten Staaten, wo diese Bezeichnung in den 80er-Jahren für Comics in Buchformat populär wurde. Er steht für komplexe, ernsthafte, eher anspruchsvolle Geschichten für ein hauptsächlich erwachsenes Publikum. Meistens sind die Graphic Novels einbändig und haben keine vorgegebene Seitenzahl, wie das bei Comic-Serien oft üblich ist.

Allerdings erscheinen manche Titel, welche zuvor als Comic-Heft erschienen sind, später in gebundenen Gesamtausgaben, die dann als Graphic Novel beworben werden.

Eine 100%ige Trennung zwischen den beiden verwendeten Begriffen gibt es also nicht!

Ausserdem: die geneigte Leserin bzw. der geneigte Leser der «Neunten Kunst» kann getrost zu den gewünschten Titeln – ob „Comic“ oder „Graphic Novel“ – ohne schlechtes Gewissen greifen! Längst haben auch die Comics ihren Weg aus der Ecke des unerwünschten, nicht „pädagogisch-wertvollen“ Mediums gefunden und sind fester Bestandteil in vielen Bibliotheken! Die unterschiedlichsten Zeichenstile und Geschichten laden zum Betrachten ein! Die Kombination von Wort und Bild ist unschlagbar! Und wie bei den Romanen existiert eine Vielfalt, die vom Inhalt her von «nur» unterhaltend bis anspruchsvoll reicht.

Entdecke auch du die Welt der «Neunten Kunst»!

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