Eine Zeitreise in die 80er Jahre oder Back to the Eighties

«In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb.» Ist das nicht ein eindrücklicher erster Satz? Auf Seite 285 erfährt man zwar, dass dieser mehr oder weniger geklaut ist, aber an der Stelle hatte mich das Buch «Hard Land» von Benedict Wells längst in seinen Bann gezogen.

Wie die Hauptfigur Sam war ich in den 80er Jahren ein Teenie, auch ich war ein grosser Fan von Huey Lewis, Bruce Springsteen und Billy Idol, die im Buch erwähnten Songs «I’m on fire» von „Boss“ Springsteen und «Don’t stop believin’» von Journey gehören heute noch zu meinen persönlichen Top Ten, und die «Back to the future»-Trilogie (mit dem von Sam verehrten Hauptdarsteller Michael J. Fox) war und ist für mich einfach nur genial. Und was wirklich erstaunlich ist: der Autor hat diese Zeit nicht etwa als Jugendlicher miterlebt wie ich, er wurde erst 1984 geboren!

Aber natürlich geht es in «Hard Land» nicht nur um ein Jahrzehnt und sein Lebensgefühl, sondern vor allem um zeitlose Themen wie Coming of Age (ich fühlte mich manchmal wie damals bei der Lektüre von Salingers «Der Fänger im Roggen»), es geht um Trauer, Verlust, Vergebung und Freundschaft. Der Beweis: „Hard Land“ hat meinen 18jährigen Sohn genauso berührt wie mich…

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